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veranstaltungsreihe

Gedenkmonat 2019

Dienstag, 04. Juni 2019, 19:30 UHR

Der Eimsbütteler Velocipeden-Reit-Club

Zur Frühgeschichte des Radfahrens in Hamburg

Vortrag von Lars Amenda



1869 erreichte eine Mode aus Paris das ferne Norddeutschland. Das vélocipède, jenes schwere Gefährt mit Tretkurbeln, sorgte auch in  Hamburgs bürgerlichen Kreisen für Furore. Findige Maschinenfabrikanten wie die Schlüters aus Pinneberg stellten eigene Velozipede her und gründeten – nicht ohne kommerzielle Interessen – einen eigenen Verein: den Eimsbütteler Velocipèden-Reit-Club.

 

Der Vortrag beleuchtet die Frühgeschichte des Fahrrads und des Eimsbütteler Vereins. Wer waren die Pioniere auf den „Knochenschüttlern“ und was trieb sie an? Wie reagierten staatliche Stellen auf diese völlig neue Art der individuellen Mobilität? Wieso verschwanden die Velozipeden schnell wieder?

 

Satzungscover von 1869
Abb.: Staatarchiv Hamburg

 

Dr. phil. Lars Amenda, Historiker und Autor in Hamburg, Vorstandsmitglied des Altonaer Bicycle-Clubs von 1869/80, der aus dem Eimsbütteler-Velocipeden-Reit-Club hervorging und im Frühjahr dieses Jahres sein 150-jähriges Jubiläum beging.

Eintritt: freiSpende erbeten

Montag, 27. Mai 2019, 18:30 UHR

„Wer waren die 999er?“

Strafsoldaten in Wehrmachtsuniform

Lesung und Bericht von Ursula Suhling



 

Ursula Suhling berichtet über die Strafsoldaten, die in Hamburg vom Hannoverschen Bahnhof deportiert wurden. Sie ist die Tochter von Carl und Lucie Suhling, die beide im Widerstand aktiv waren. Carl Suhling kam im „Bewährungsbataillon 999“ ums Leben. Lucie Suhling blieb im Nachkriegsdeutschland weiterhin widerständig.

 

Cover: VSA-Verlag

Ursula Suhling, geb. 1933 in Hamburg. Publikationen: „999er Strafsoldaten“ (2014), „Wer waren die 999er?“ (2017).

Eintritt: freiSpende erbeten

 

Eine Veranstaltung der VVN-BdA Hamburg-Eimsbüttel in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

Dienstag, 21. Mai 2019, 19:30 UHR

Die Ossag als Pionier der „weißen Öle“

Entwicklung - Produkte – Gründer 1880-1947

Vortrag von Eva Pietsch



Ob für den Maschinen-, Eisenbahn- oder Automobilbau: Die Nachfrage nach industriellen Schmierstoffen und Maschinenfetten wuchs in der „Zweiten Industriellen Revolution“ seit den 1880er-Jahren rasant. Anhand der 1903 in Hamburg gegründeten Ölwerke Stern-Sonneborn AG (Ossag) und ihres Vorgängerbetriebs stellt der Vortrag die Mineralölindustrie als Start-up-Sektor innerhalb der deutschen Wirtschaft vor. Die jüdischen Gründerunternehmer, innovative Produktentwickler im deutschen und europäischen Schmierstoffmarkt, bauten dabei den Standort Hamburg konsequent zum Firmensitz mit eigenen Raffinerien, Laboren und Verwaltungsgebäuden aus.

 

Erzählt wird auch das Schicksal der Gründerpersönlichkeiten Leo Stern (1858–1943) und Jacques Sonneborn (1863–1936), deren Familien für Jahrzehnte als angesehene Bürger Hamburgs und der jüdischen Gemeinde hier ihren Lebensmittelpunkt besaßen, den sie durch rassistische Verfolgung im Nationalsozialismus verloren.

 

Ossag-Reklamemarke für Aero-Öl,
Hamburg (1910 - 1914).
Foto: Roman März, Jüdisches Museum Berlin, 2015/345/0, Schenkung von Peter-Hannes Lehmann

 

Dr. Eva Pietsch (Herford), Historikerin, Studium in Deutschland und den USA, Promotion in Bielefeld, Publikationen zur amerikanischen und deutschen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, arbeitet jetzt im Schuldienst von Nordrhein-Westfalen.

Eintritt: freiSpende erbeten

Dienstag, 07. Mai 2019, 19:30 UHR

Jüdischer Kosmopolit mit Hamburger Wurzeln

Wolfgang Hildesheimer (1916-1991)

Vortrag und Lesung von Charlotte Böhm



Seine Wiege stand auf der Elbinsel Wilhelmsburg. 1945 führte ihn sein Lebensweg aus Palästina über England zurück nach Deutschland. Hier war er als Simultanübersetzer bei den Nürnberger Prozessen tätig. Mit seinem Werk, in dem er versuchte, Dichtung, Musik und bildende Kunst zu verbinden, prägte er die deutsche Nachkriegs-Literatur entscheidend. Als Autor von „Tynset“, „Lieblose Legenden“ und einer Mozart-Biographie war er auch ein führender Vertreter des absurden Theaters.

 

Zu seinem 100. Geburtstag etablierte ihn Stephan Braese, Professor für europäisch-jüdische Literatur in Aachen, wieder in der Gegenwart. In der Biographie „Jenseits der Pässe“ zeichnet er Hildesheimers spannungsreiches Leben nach und gibt neue Einblicke in das Wirken eines Kosmopoliten, der sich immer wieder engagiert in die politisch-gesellschaftlichen Diskurse einmischte.

 

Wolfgang Hildesheimer
Foto: Jerry Bauer/Suhrkamp Verlag

 

Charlotte Böhm ist Journalistin und lebt in Hamburg.

Eintritt: freiSpende erbeten

Montag, 29. April 2019, 18:30 UHR

Arbeiterwiderstand in Hamburg 1940–1945

Lesung und Vortrag mit Ilse Jacob



Ilse Jacob ist die Tochter von Franz und Katharina Jacob. Ihr Vater Franz wurde im KZ ermordet. Seine Frau Katharina überlebte und kämpfte nach 1945 weiter gegen Faschismus und Krieg. Ilse Jacob berichtet über ihre Eltern und deren Mitstreiter und hält damit die Erinnerung an den Widerstand wach.

 

Cover: VVN-BdA Hamburg

Ilse Jacob, geb. 1942 in Hamburg, pensionierte Lehrerin.

Eintritt: freiSpende erbeten

 

Eine Veranstaltung der VVN-BdA Hamburg-Eimsbüttel in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

Dienstag, 16. April 2019, 18:00 UHR

„Ich war ‚rassisch halb’“

Dokumentarfilm 1989

Filmvorführung mit Einführung von Beate Meyer



In dieser Dokumentation erzählen zwei Eimsbütteler von der Zeit zwischen 1933 und 1945. Beide wuchsen als jugendliche „Halbjuden“ in die NS-Zeit hinein: Sie litten unter ihrer eigenen, immer stärker werdenden Diskriminierung und unter der Verfolgung ihrer Eltern. Insbesondere fürchteten sie um die jüdische Mutter bzw. den jüdischen Vater. In den 1940er-Jahren zog sich die Schlinge noch fester zu: Während die jüdische Mutter des einen Zeitzeugen Zwangsarbeit leistete, war der jüdische Vater der anderen Zeitzeugin bereits nach Auschwitz deportiert und ermordet worden. Aber auch die jungen Leute selbst waren bedroht, mussten Zwangsarbeit leisten und wegen Beziehungen zu „Ariern“ drohte die Verhaftung wegen „Rassenschande“. Doch beide hatten das Glück zu überleben. Sie berichten im Film jeweils am Ort des Geschehens von den Ereignissen und den kleinen Fluchten, die sie sich trotz allem erkämpften.

 

Beate Meyer erzählt eingangs, wie die Idee zu dem Film entstand und wie dieser in Zusammenarbeit mit der damaligen alternativen Videogruppe „Stadtjournal“ realisiert wurde.

 

V. li. n. r.: Rainer Korsen (Ton), Gabi
Oberstenfeld (Kamera), Inge Hutton
(Zeitzeugin), Beate Meyer (GWE).
Foto: S. Baumbach

„Ich war ‚rassisch halb’“

Beate Meyer/Stadtjournal Hamburg 1989,

in einer 2019 neu überspielten, digitalen und restaurierten Kopie

32 Min.

Eintritt: freiSpende erbeten

 

Veranstaltungsort:

Filmraum

Müggenkampstraße 45

02.04.2019 - 29.05.2019

Bauhausarchitektur in Lokstedt?

Die Siedlung Julius-Vosseler-Straße/Vizelinstraße/ Beethovenallee/Repgowstieg aus dem Jahr 1931



Die Siedlung wurde während der Weltwirtschaftskrise im Auftrag der Hamburger Siedlungsgesellschaft mbH im damals noch preußischen Lokstedt errichtet. Die Ausführung lag in den Händen der Bauhütte Bauwohl, einer der nach dem Ersten Weltkrieg gegründeten gemeinwirtschaftlichen Baubetriebe, die mit Kapital von gewerkschaftlichen und sozialdemokratischen Organisationen finanziert wurden. Die Anlage umfasst 133 ursprünglich bescheidene zweigeschossige Einzel-, Doppel-, Dreier- und Reihenhäuser. Die Käufer waren Beamte, Angestellte, Handwerker und einige Arbeiter. Etliche von ihnen gehörten der SPD und den Gewerkschaften an.

 

Die Siedlung markiert die Schnittstelle zwischen den an der Gartenstadt orientierten Angestellten- und Beamtensiedlungen der Zwischenkriegszeit und den ab 1932 entstandenen Erwerbslosensiedlungen. Unverkennbares Vorbild war die Siedlung Dessau-Törten von Walter Gropius. Obwohl es sich um die vermutlich einzige Einfamilienhaussiedlung im Bauhausstil auf heutigem Hamburger Gebiet handelt, ist die Lokstedter Anlage – auch in Fachkreisen - weitgehend unbekannt. Lediglich in einer kleinen vom Stadtplanungsamt Eimsbüttel herausgegebenen Broschüre (Autorin Marita Vietmeyer) aus dem Jahr 1998 wurde anlässlich einer Milieuschutzdebatte auf die architektur- und sozialgeschichtliche Bedeutung des Ensembles hingewiesen.

 

Der Entwurf stammt von den jüdischen Architekten Semmy und Bernd Engel und ihrem - bislang wenig beachteten - Kollegen Hermann Rickert. Semmy Engel ist einer interessierten Öffentlichkeit als Baumeister mehrerer Hamburger Synagogen und anderer Gebäude für jüdische Institutionen bekannt. Leben und Werk seines Sohnes Bernd Engel harren in der Hansestadt noch der Entdeckung. In Architekturführern taucht nur die von beiden gemeinsam entworfene Wohnanlage Sophienterrasse/Alsterkamp von 1928/29 auf, eines der schönsten Beispiele des Neuen Bauens in Hamburg. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden Semmy und Bernd Engel verfolgt. Der Sohn floh 1936 nach London, der Vater folgte ihm 1938.

 

2008 erforschten Sielke Salomon und Susanne Lohmeyer für die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel die Geschichte der Siedlung und erarbeiteten 27 Ausstellungstafeln und einen bis heute lieferbaren Ausstellungskatalog. Viele Bewohner haben dafür Fotos und andere Dokumente zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung ist ein Beitrag zur Geschichte des Bauens und Wohnens im Bezirk Eimsbüttel, zur Alltags- und Sozialgeschichte des Stadtteils und zur Erforschung des Anteils jüdischer Architekten an der Architektur der Moderne in Hamburg. Im Jahr 2019 kann diese als Beitrag der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel zum bundesweiten Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ angesehen werden.

 

Ausstellungskatalog
Eintritt: frei

 

Die Ausstellung wurde bereits 2008 mit großem Erfolg u. a. im Foyer des Bezirksamtes Eimsbüttel und im Staatsarchiv gezeigt und ist jetzt noch einmal vom 2. April 2019 bis 29. Mai 2019 in den Räumen der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel zu sehen: jeweils in den Öffnungszeiten, dienstags und mittwochs in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr.

Sonderöffnungszeiten am:
Sonntag, 7. April, 11 - 16 Uhr
Mittwoch, 17. April, 18 - 21 Uhr
Mittwoch, 8. Mai, 18 - 21 Uhr

Dienstag, 19. März 2019, 20:15 UHR

Solo Sunny (1980)

Filmseminar mit Einführung im Rahmen unserer Verstantaltungsreihe:

Zwischen „Volksmassen“ und „Persönlichkeit“ - Menschenbilder im sozialistischen Film der DDR 1954-1980



Die frühere Arbeiterin Ingrid, „Sunny“, hat es – so scheint es – geschafft. Sie tourt als Schlagersängerin mit einer Band über die Dörfer und tritt in Klubhäusern und auf Festen auf. Allerdings kommt die Künstlerin mit ihrem Privatleben nicht klar. Der Film über eine Außenseiterin in der DDR basiert auf der Lebensgeschichte von Sanije Torka, die im Film nicht erwähnt wird. Gedreht wurde bevorzugt in Abrisshäusern in Prenzlauer Berg, einer Gegend, die dem Drehteam besonders geeignet erschien, Raum und Atmosphäre der eigenwilligen Sängerin in Szene zu setzen. Letztendlich wird gefragt: wie können Glücksansprüche im DDR-Alltag verwirklicht werden? Wie kann ein Ausbruch des Einzelnen aus der „geschlossenen Gesellschaft“ der DDR gelingen? „Solo Sunny“ war der letzte Spielfilm des vielleicht bedeutendsten Regisseurs der DDR, Konrad Wolf. Sowohl im In- als auch im Ausland wurde er ausgezeichnet. Bei der Berlinale 1980 erhielt er den Filmkritikerpreis und Renate Krößner einen Silbernen Bären als beste Darstellerin. In der DDR erhielt der Film einen Kritikerpreis.

 

Regie: Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase;

Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase, Dieter Wolf

Konrad Wolf 1970.
Foto: Klaus Franke (Bundesarchiv Bild 183-J0325-0024-001)
Eintritt: freiSpende erbeten

 

Veranstaltungsort:

Filmraum

Müggenkampstraße 45

Dienstag, 12. März 2019, 20:15 UHR

Jakob der Lügner (1974)

Filmseminar mit Einführung im Rahmen unserer Verstantaltungsreihe:

Zwischen „Volksmassen“ und „Persönlichkeit“- Menschenbilder im sozialistischen Film der DDR 1954-1980



Der Film, der sich stark an der Romanvorlage Jacob der Lügner von Jurek Becker orientiert und in einem jüdischen Getto in Polen spielt, ist beispielhaft für das Hin und Her politischer Einflussnahme auf DEFA-Produktionen. Ursprünglich sollte dieser Film bereits 1966 realisiert werden. Dies scheiterte aber an der fehlenden Erlaubnis für die Dreharbeiten in Krakau und an der Strafversetzung des Regisseurs Frank Beyer an das Dresdner Theater, nachdem sein umstrittener Film Spur der Steine 1966 in die Kinos gekommen war. Erst nachdem Jurek Becker sein Drehbuch zu einem (erfolgreichen) Roman verarbeitet hatte, ging der Film 1974 in die Produktion. Es war der einzige DDR-Film, der jemals für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.

 

Regie: Frank Beyer;

Drehbuch: Jurek Becker, Frank Beyer

Kinopremiere am 17.4.1975 im Berliner Filmtheater "Kosmos" mit dem Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED Werner Lamberz (2.v.r.) und dem Regisseur Frank Beyer (Mitte) sowie den Darstellern Vlastimil Brodsky und Jana Brejchova. Foto: Joachim Spremberg/ADN-ZB (Bundesarchiv Bild 183-P0417-0017)
Eintritt: freiSpende erbeten

 

Veranstaltungsort:

Filmraum

Müggenkampstraße 45

Dienstag, 26. Februar 2019, 20:15 UHR

Ecke Schönhauser (1957)

Filmseminar mit Einführung im Rahmen unserer Verstantaltungsreihe:

Zwischen „Volksmassen“ und „Persönlichkeit“- Menschenbilder im sozialistischen Film der DDR 1954-1980



Berlin. Ein paar „Halbstarke“ treffen sie 1956 täglich unter den U-Bahn-Bögen der Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg. Hier, Ecke Schönhauser, vertreiben sie sich ihre Langeweile und vergessen für einige Zeit die Probleme, die sie zu Hause erwarten. Der Film, ohne Genehmigung der DDR-Behörden gedreht und am 30. August 1957 im Ostberliner Kino Babylon uraufgeführt, zeichnet das Porträt einer haltlosen, verunsicherten Generation. Auch in der DDR gab es ein „Jugendproblem“, hervorgerufen durch Perspektivlosigkeit, gesellschaftliche Konventionen und mangelnde Fürsorge im Elternhaus. Mit mehr als 1,5 Millionen Zuschauern in nur sechs Wochen traf der Film offenbar den Nerv des jungen ostdeutschen Publikums und ist bis heute ein Filmklassiker der DEFA.

 

Regie: Gerhard Klein;

Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase

Das Berliner Babylon, Premierentheater des Films.
Foto: Andreas Praefcke (commons.wikimedia.org CC BY 3.0)
Eintritt: freiSpende erbeten

 

Veranstaltungsort:

Filmraum

Müggenkampstraße 45

Dienstag, 12. Februar 2019, 20:15 UHR

Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse (1954)

Filmseminar mit Einführung im Rahmen unserer Verstantaltungsreihe:

Zwischen „Volksmassen“ und „Persönlichkeit“ - Menschenbilder im sozialistischen Film der DDR 1954-1980



Der Film kann als einer der wichtigsten Propagandafilme der DDR gelten. Gedreht in der Tradition sowjetischer Monumentalfilme, ging er auf eine persönliche Intervention Walter Ulbrichts zurück, der die Filmschaffenden ermahnt hatte: „Die DEFA sollte dazu übergehen, Filme über den Kampf um den Aufbau der Grundlagen des Sozialismus zu bringen“ und „hervorragende Persönlichkeiten der Geschichte unseres Volkes in ihrem Schaffen darstellen“. Die ausdrucksvollen Bilder des Films vermitteln angebliche historische Wahrheiten, aber inhaltlich spiegeln sie nur die „parteiliche Sicht auf die Geschichte“ durch die Parteiideologen wider.

 

Regie: Kurt Maetzig, Johannes Arpe;

Drehbuch: Michael Tschesno-Hell, Willi Bredel

Filmplakat 1954
Abbildung: Progress-Filmprogramm 10/54
Eintritt: freiSpende erbeten

 

Veranstaltungsort:

Filmraum

Müggenkampstraße 45