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Erkunden Sie Eimsbüttel zu Fuß

Diese Stadtteilrundgänge bieten wir an

Von Eimsbüttel nach Hagenbeck

Zur Geschichte Stellingen-Langenfeldes rechts und links der Hagenbeckstraße

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Haus im Steenwisch vor dem Abriss

Foto: Susanne Lohmeyer

 

Wer war Heinrich Adolph Wieck und wie hat Carl Hagenbeck den Stadtteil Stellingen geprägt, als er 1907 den Tierpark eröffnete? Warum gibt es an der Hagenbeckstraße Schrebergärten und warum hat Hamburg in der Zeit der Weimarer Republik Land im damaligen Preußen erworben, um Sportplätze zu bauen? Auf diesem Spaziergang zeigt sich, wie sich der Stadtteil rasant verändert.

Leitung: Susanne Lohmeyer

 

 

Die ehemalige Einkaufs- und Flaniermeile Eimsbütteler Chaussee

An den Rand gedrängt durch die städtebauliche Entwicklung nach 1945?

 

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Historische Ansichtskarte mit Kaufhaus "Carl Bucky"

 

Bummeln Sie durch die wichtigste Einkaufsstraße der Vorkriegszeit in Eimsbüttel. Erinnerungen an das Kaufhaus der Konsumgenossenschaft „Produktion“, an die erste Hamburger Karstadt-Filiale von 1903 und an das legendäre Kaufhaus "Bucky" werden wach.

Leitung: Helga Magdalena Thienel

 

 

Von "Grünflecken" zum "Grünsystem"

Ein Streifzug durch die Parks in Eimsbüttel vom Weiher bis zum Unna-Park

 

 

 

 

Nur wenige Grünflecken lockerten vor dem Zweiten Weltkrieg das Häusermeer für 120.000 Einwohner*innen im Stadtteil Eimsbüttel auf. Oberbaudirektor Schumacher forderte ein "Grünsystem" für gesündere Wohnquartiere: für bessere Luft, für mehr Natur, fürs Spielen draußen, für die Erholung nach der Arbeit. Wir machen uns auf den Weg durch alte und neue Parks als Zeitreise durch den Stadtteil.

Leitung: Hans Dall


Wohnen am Weiher und im Beiersdorfquartier

Stadtentwicklung um die Eimsbütteler Grünanlage

 

 

 

Der Eimsbütteler Park „Am Weiher“ wurde im 19. Jahrhundert als Landschaftsgarten eines Anwesens angelegt. Als das Viertel immer enger bebaut wurde, kaufte die Stadt das Gelände. Es sollte der Öffentlichkeit als Erholungsraum dienen. Nach 1945 durchlief der Park verschiedene Transformationen. Mit seinen geschwungenen Wegen, dem alten Baumbestand und den angrenzenden Spielflächen ist er inzwischen eine Oase der Ruhe - trotz seiner Nähe zum vielbefahrenen Ring 2. Mit dem geplanten, neuen Wohnviertel auf dem angrenzenden Gelände von Beiersdorf wird der Stadtteil um die Parkanlage weiter wachsen. Was bedeutet das für das Viertel und den Park „Am Weiher“?

Leitung: Janja Nahrstaedt 



"Gehn wir mal zu Hagenbeck..."

Ein Rundgang auf den kolonialen Spuren des Familienimperiums

 

 

 

 

Der Name Hagenbeck ist bis heute in Eimsbüttel, Hamburg und international bekannt: Das Familienunternehmen nahm Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Anfang als Fischhandlung auf St. Pauli. Unter Carl Hagenbeck (1844–1913) entwickelte sich die Firma zu einem ‚global player‘. Ihr Name steht für weltweiten Tierhandel im großen Stil, die Organisation und Vermarktung von „Völkerschauen“ ab den 1870er-Jahren und für die Idee des „gitterlosen“ Tierparks. Der Rundgang um das Areal befasst sich mit der Geschichte und den kolonialen Spuren des Familienunternehmens.

Leitung: Dr. Caroline Herfert

 

Der jüdisch-orthodoxe Friedhof Langenfelde

Eine Ruhestätte "für die Ewigkeit"

 

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Foto: Angela Hars

 

Der jüdisch-orthodoxe Friedhof Langenfelde liegt am Försterweg, abseits der Kieler Straße. Er ist etwas versteckt zwischen Bahntrassen und Kleingartenanlagen und besitzt eine besondere, fast schon verwunschene Atmosphäre. Wie kam es zur Gründung eines jüdischen Friedhofs in dieser Gegend und wer ist dort begraben? Diese und andere Fragen werden bei diesem Rundgang beantwortet.

Leitung: Angela Hars

 

 

Der Isebek: Leben am Lauf eines verschwundenen Baches

Teil I: Von Altona bis zum Eimsbütteler Weidenstieg, Teil II: Am Kanal zwischen Weidenstieg und Hoheluftchaussee, Teil III: Von der Hoheluftchaussee bis zum Alsterstreek entlang der Wassergrenze zwischen Harvestehude und Eppendorf

 

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Foto: F. Hoffmann

 

Leitung: Helga Magdalena Thienel

 

 

 

 

Auf Spurensuche entlang der historischen Stadt- und Landesgrenze

Teil I: Von der Elbe bis zum Nobistor und Große Freiheit, Teil II: Von der Paul-Roosen-Straße bis zur Piazza auf dem Schulterblatt, Teil III: Vom Schulterblatt bis zur Kieler Straße, Teil IV: Vom Eimsbütteler Marktplatz bis zur Lutterothstraße

 

 

 

 

Nicht nur die wenigen erhaltenen oder nachträglich wieder ins Pflaster eingelassenen Grenzsteine zeigen einen Grenzverlauf an, auch Reste des sogenannten Grenzgangs lassen sich noch finden. Merkwürdig schräg geschnittene Grundstücke, mancher Wechsel der Bebauung und in der Straßenpflasterung und weitere Relikte verweisen ebenfalls bis heute auf die historische Stadt- und Landesgrenze.

Leitung: Helga Magdalena Thienel

 

 

Putz und Klinker

Reformwohnungsbau der 1920er-Jahre zwischen Schlankreye und Kaiser-Friedrich-Ufer

 

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Foto: Galerie Morgenland - Dia Henry Keidel, 22.06.1926

 

‚Licht, Luft und Sonne‘ waren die Schlagworte für den Reformwohnungsbau der 1920er-Jahre. Stadtentwicklung in den Neubauvierteln wurde dabei als städtebauliches Gesamtkonzept betrieben. Beide Vorstellungen prägen das Viertel rechts und links der Schlankreye bis heute. Und vieles davon erscheint bis heute erstaunlich zeitgemäß.

Leitung: Helga Magdalena Thienel



"Neu-Eimsbüttel wird gebaut"

Wohnungsbau der Nachkriegszeit zwischen Doormannsweg und Eimsbütteler Marktplatz

 

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Foto: Galerie Morgenland/ Andrea Orth

 

Ein ruhiges, durchgrüntes Wohngebiet mit hoher Naherholungsqualität für die MieterInnen und kurzen Wegen für die Kinder sollte hier auf den Trümmerflächen des 2. Weltkrieges entstehen. Gleichzeitig wurden die Hauptstraßen an drei Rändern des Gebietes als breite Magistralen für die autogerechte Stadt geplant und ausgebaut.

Beim Gang durch das Viertel lernen Sie die Vorstellungen der Nachkriegszeit kennen und wir fragen uns auch, was davon sich bis heute bewährt und Bestand hat, welche der damals umgesetzten Ideen nicht (mehr) funktionieren und ob und wie sie sich heute korrigieren ließen.

Leitung: Helga Magdalena Thienel

 

 

Die Osterstraße im Wandel der Zeit

160 Jahre und kein bisschen leise

 

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Osterstraße Ecke Heußweg

Foto: R. Jäger

 

Eine Zeitreise über die beliebte und belebte Einkaufsmeile in Eimsbüttel. Wir machen einen unterhaltsamen Spaziergang über die Osterstraße - mit Informationen und Geschichten aus der Zeit von 1863 bis heute. Sie erfahren etwas über die Armenschule, die "Flohkiste", über Falschgeld und natürlich über die Straßenbahn.

Leitung: Ronald Jäger

 

 

"Operation Gomorrha" und die Architektur des Krieges in Eimsbüttel

Auf Spurensuche entlang der baulichen Relikte

 

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Bunkerhaus Eimbütteler Straße 36.
Foto: Staatsarchiv Hamburg 1994 (Landesbildstelle)

 

Mit Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden in Eimsbüttel Bunker und Schutzräume errichtet. Sie sollten die zivile Bevölkerung vor Luftangriffen schützen. Wurde zu Beginn des Krieges ausschließlich sogenannte kriegswichtige Industrie bombardiert, änderte sich das bei der "Operation Gomorrha" – nun wurden die Menschen selbst und ihre Wohngebiete zum Ziel. Begeben Sie sich im Stadtteil auf Spurensuche nach den Relikten der Architektur des Krieges.

Leitung: Sandra Latussek

 

 

Von der Deportation zum Leben

Auf den Spuren der jüdischen Familie Baruch in Eimsbüttel.

Erzählt von Helga Baruchs Enkel Lior Oren

 

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Bildausschnitt des Covers von "Marions Buch »Ach schau an, und wer küsst mir?«: Der kurze Lebensweg der Marion Baruch"

 

 

 

 

Leopold Sussmann und die arisierte Hamburger Reichsbahn

Historischer Ortstermin

 

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Hamburger Reichsbahnbeamte wie Leopold Sussmann gehörten nach der Machtergreifung 1933 zu den ersten, die als „Nicht-Arier“ von der Reichbahndirektion Hamburg entlassen wurden. Bahnärzte durften nicht mehr für die Reichsbahn arbeiten. Ein Hamburger Reisebüro durfte keine Reichsbahnreisen und Fahrkarten mehr verkaufen, weil der Inhaber Jude war. Im Jahr seiner Pensionsberechtigung wurden Leopold und Selma Sussmann am 6. Dezember 1941 vom Hannoverschen Bahnhof nach Riga deportiert.

Leitung: Marut Perle

 

 

Nationalsozialismus in Eimsbüttel

Eine Spurensuche zu Widerstand und Verfolgung

 

 

 

 

Während des Rundgangs suchen wir nach Spuren und Anhaltspunkten, die auf den Nationalsozialismus im ehemals ‚roten‘ Stadtteil Eimsbüttel verweisen. Manche Orte stehen in Zusammenhang mit politischer, rassistischer oder antisemitischer Verfolgung, die vor aller Augen stattfand. An anderen Orten wiederum zeigt sich, dass der Nationalsozialismus für die nicht-verfolgte Mehrheitsgesellschaft attraktive Angebote zur Teilhabe, aber auch die Möglichkeit für persönliche Bereicherung bot. Die Geschichten des Widerstands der Wenigen gegen die NS-Diktatur machen deutlich, dass es trotz Repressionsdrohungen durchaus Handlungsspielräume gab. Während des Krieges gehörten in Lagern untergebrachte ausländische Zwangsarbeiter*innen auch in Eimsbüttel zum Alltag.

Leitung: Jonas Jakubowski