Ausstellungen
19.05.2026 - 10.06.2026
HandelWandel – Unsere Osterstraße
Fotoausstellung
Leise verschwinden die alteingesessenen Familiengeschäfte, die über Jahrzehnte das Gesicht der Osterstraße prägten. Der Wandel ist sichtbar: In der ehemaligen Kürschnerwerkstatt befindet sich eine Beautylounge. Im Schlachterladen wird Yoga praktiziert. Seit vielen Jahren dokumentiert die Eimsbütteler Fotografin Frederika Hoffmann die Entwicklung der Osterstraße in künstlerischen Projekten. Anfangs lag ihr Fokus auf den inhabergeführten Familiengeschäften, von denen die meisten heute geschlossen sind. Die aktuelle Ausstellung führt dieses Projekt mit einer Vielzahl neuer Geschäfte fort.
Im Rahmen der "Osterstraßen"-Reihe präsentieren eine Ausstellung, die eine Zeitreise durch den Wandel des Handels der letzten zehn Jahre ist. Die Vernissage findet am Dienstag, 19. Mai um 19 Uhr in unseren Räumen statt. Moderiert wird sie von der Künstlerin Heilwig Jacob.
Die Ausstellung wird zu folgenden Terminen anschließend geöffnet sein: mittwochs 14 bis 18 Uhr, Freitag, 5. und Samstag, 6. Juni jeweils von 16 bis 19 Uhr, Sonntag, 7. Juni von 11 bis 15 Uhr.
Es gibt die Gelegenheit, das von uns herausgegebene Buch von Frederika Hoffmann "Gezweckt & Aufgemöbelt. Inhabergeführte Geschäfte in Eimsbüttel" zu erwerben.

19.04.2026 - 13.05.2026
·osterstraße – Zeitformationen·
Werner A. Schöffel
Am "Tag der Geschichtswerkstätten", am 19. April 2026, startet die mehrteilige Veranstaltungsreihe zur »Osterstraße«. Die bekannteste Straße Eimsbüttels ist nicht nur der Mittelpunkt des Stadtteils. Ihre Entwicklung kann auch stellvertretend für die des Stadtteils gelesen werden. Mit Vorträgen, Filmen und Ausstellungen werden die verschiedenen Facetten beleuchtet. Eröffnet wird die Reihe mit der Ausstellung des Künstlers Werner A. Schöffel:
·osterstraße – Zeitformationen·
Die Werke von Werner A. Schöffel thematisieren Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit menschengemachter Gebäude in einem künstlerischen Rahmen. Es wird eine Verknüpfung von Gleichem mit Gleichem gesucht – ein Abgleich von Mustern, die bekannt sind oder doch immer wieder neu erfahren werden.
Ausstellungsdauer: 19. April – 13. Mai 2026.

18.05.2025 - 08.06.2025
„Demokratie vor Ort"
Persönliche Erinnerungen von Hamburger*innen aus der DDR
Wie ging es Menschen, die aus der DDR bis zum Fall der Mauer nach Hamburg kamen? Wurde Hamburg so etwas wie eine Heimat für sie? Am 18. Mai startet in unserem Galerieraum die Ausstellung „Demokratie vor Ort - Persönliche Erinnerungen von Hamburger*innen aus der DDR“ mit interaktiven Hörstationen und Infotafeln. Menschen erzählen ihre Geschichten von Flucht, Ausreise und Ankommen. Sie berichten von erlebter Diktatur und der Aufnahme in einer teils vertrauten, teils fremden Gesellschaft. Was bedeutet eigentlich Freiheit für sie? Für diese Themen bieten wir Raum für Reflexion und Dialog.
Öffnungszeiten
freitags 16-18 Uhr
samstags 16-18 Uhr, um 16 Uhr Kurator*innenführung
sonntags 11-13 Uhr
Rahmenprogramm
Sonntag, 18. Mai um 15 Uhr: Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 22. Mai um 18 Uhr: Kurator*innengespräch mit Theresa Hertrich und Jan Krawczyk zur Entstehung der Ausstellung
Sonntag, 1. Juni um 11 Uhr: Gespräch mit der Schauspielerin Sarah Victoria Schalow, die als Kind aus der DDR nach Hamburg kam
Freitag, 6. Juni um 16 Uhr: Gespräch mit Rüdiger Pohlmann, 1989 Sozialarbeiter auf dem Geflüchtetenschiff Marko Polo
Genauere Informationen zu den o.g. Programmpunkten finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

13.04.2025 - 11.05.2025
Die portugiesischen Hamburger*innen
Eine besondere Geschichte von Arbeit und Leben
Als die ersten portugiesischen Arbeitsmigranten nach dem portugiesisch-deutschen Anwerbeabkommen von 1964 in Hamburg ankamen, war es für viele von ihnen ein Schock: erbärmliche Unterkünfte, oft in Baracken auf dem Werksgelände, schwere Arbeiten am untersten Ende der betrieblichen Hierarchie, isoliert und ohne Spachkenntnisse, die Kälte in der winterlichen Finsternis. Viele arbeiteten in den Großbetrieben rund um den Hafen, aber auch in Eimsbütteler Industriebetrieben wie Valvo oder Beiersdorf.
Mehr als die Arbeiter aus anderen Anwerbeländern holten sie ihre Familien nach, zogen in Wohnungen und entschieden sich für einen längerfristigen Verbleib in Hamburg. Ihr lebendiges soziales Leben und ihre vielfältigen kulturellen und wirtschaftlichen Aktivitäten bereichern – inzwischen in dritter oder vierter Generation – das Hamburger und Eimsbütteler Stadtleben, unter anderem durch die zahlreichen Pastelarias. Sie sind inzwischen „portugiesische Hamburger*innen“.
Öffungszeiten: samstags und sonntags 15–17 Uhr, ausgenommen Ostersonntag
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 13. April, 16–17 Uhr mit Adelina Almeida Sedas und Martin Kempe
Eintritt frei – wir freuen uns über Spenden!

22.05.2024 - 09.06.2024
Marions Buch
»Ach schau an, und wer küsst mir?«
Der kurze Lebensweg der Marion Baruch
Wir möchten Sie herzlich zur Ausstellung "Marions Buch" einladen: Bis zum 9. Juni ist sie in unserem Galerieraum im Rahmen des Monat des Gedenkens Hamburg-Eimsbüttel zu sehen. Entdecken Sie das Leben der jüdischen Familie Baruch im Hamburger Grindelviertel in den 1920er- und 1930er-Jahren!
Marion Baruch schenkte ihrer Schwester zur Hochzeit 1936 ein selbst gestaltetes Buch, kurz vor deren Auswanderung nach Palästina. Marion selbst, ihr Vater und ihr Bruder konnten nicht mehr aus Deutschland fliehen und wurden von den Faschisten ermordet. Das Buch und die Geschichte der Familie allerdings überlebte. Helgas Enkel, Lior Oren, der seit 2012 in Hamburg lebt, recherchierte mit einer kleinen Projektgruppe der Geschichtswerkstatt die Geschichte seiner Familie. Aus den Forschungsergebnissen sind die Publikation "Marions Buch" (bei uns erhältlich) und die Ausstellung entstanden, die Sie jetzt bei uns sehen können.
Öffnungszeiten der Ausstellung: mittwochs von 14-18 Uhr, Samstag, 25.05. von 12-16 Uhr und Sonntag, 26.05. von 14-17 Uhr.


