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Dienstag, 27. Januar 2026, 19:00 UHR
Ille Wendt – Im Widerstand gegen den Faschismus
Während der NS-Diktatur war Ille Wendt gemeinsam mit ihrem Mann Walter Wendt aktiv im Widerstand. Ihr Mut und ihr Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung prägten ihr gesamtes Leben. Ihre Enkelin, Mascha Kirchner, hat zum politischen und sozialen Wirken ihrer Großmutter anhand von Briefen, Tagebüchern, Fotos und Interviews aus dem Familiennachlass geforscht. An diesem Abend berichtet sie darüber mit besonderem Blick auf die frauenspezifischen und transgenerationellen Zusammenhänge.
Ille Wendt (1908–1993) wuchs in Köln in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Schon früh emanzipierte sie sich von ihrem deutsch-nationalen Elternhaus und fand über Jugendgruppen der Wandervogelbewegung und der Gewerkschaft den Weg zum Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD). Um einer drohenden Zwangseinweisung in ein Kloster zu entkommen, floh sie mit 17 Jahren nach Hamburg. Hier engagierte sie sich politisch und gesellschaftlich – unter anderem für Kinder- und Frauenrechte – und stellte sich früh dem aufkommenden Faschismus entgegen.

Eintritt frei - wir freuen uns über Spenden!

