Galerie Morgenland /

Öffnungszeiten:



Helena Rauowa

"Collagen und Porträts"


Vernissage:
Freitag, 13. Januar 2017, 20 Uhr

Werkstattgespräch:
Dienstag, 17. Januar 2017, 20 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch 13-18 Uhr

Dauer der Ausstellung:
bis 1. Februar 2017

"Zwei Würmer für Horst" Acryl, Collage, 100 x 90 cm

 

Helena Rauova stammt aus Tschechien und lebt seit mehreren Jahren in Deutschland. Sie hat ihr Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg als Diplom-Designerin abgeschlossen und arbeitet als selbstständige Künstlerin. Seit 1991 Ausstellungen in Prag und Hamburg aus.
Ihre Bilder offenbaren bei jeder Betrachtung neue, unverwechselbare Formen und Figuren. Sie möchte Optimismus und Vielfalt schaffen. Fern von jeder Langeweile ermöglichen ihre Acryl-Collagen immer wieder positive und überraschende Entdeckungen. Bei der Werkauswahl für die Ausstellung in der Galerie Morgenland hat sich Helena Rauova auf Collagen und Porträts konzentriert. Die Künstlerin lässt sich auch von Ihren zahlreichen Reisen, besonders nach China inspirieren. Die Bandbreite ihres Werkes umfasst Malerei, Zeichnungen, Collagen, Plakate und Stillleben. Helena Rauovas Arbeiten in Acryl und die Collagen haben zum Teil große Formate und sind in einer eher sparsamen Farbpalette je Bild gehalten. Indem die Künstlerin in ihren Werken die Farben bewusst reduziert setzt, nimmt sie ihren Bildern eine vordergründige Aufdringlichkeit und schafft stattdessen eine filigrane Tiefe. Dazu tragen zusätzliche Pinselführung und Ihre Liebe zum Detail in der Darstellung bei. Ihre Porträts sind von prägnanter Ausdruckskraft und Authentizität des Motivs.

Gabriele Walter

"RAUM_bodenlos"

Malerei


Eröffnung:
Freitag, 10. Februar 2017, 20 Uhr
Einführung: Anne Simone Krüger, Kunsthistorikerin M.A.

Werkstattgespräch mit der Künstlerin:
Dienstag, 14. Februar 2017, 20 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch 13-18 Uhr

Dauer der Ausstellung:
bis 1. März 2017

Gefördert durch das Bezirksamt Eimsbüttel

"Invitation to Paradise" Acrylfarbe, Klebeband auf Acrylglas

 

RAUM_bodenlos
Der Raum gerät in Bewegung, wird zum Raum der Ströme und muss neu gedacht werden. In ihren neuesten Arbeiten beschäftigt sich Gabriele Walter mit den unsichtbaren und unfassbaren Informations-Räumen des Internet, die durch Endlosketten von 0/1 Differenzen gebildet werden. Welche Raumqualitäten haben virtuelle, bodenlose Welten, die direkt von der sinnlichen Erfahrung des Körpers abgelöst sind und durch Kommunikation entstehen?
Wie sieht die Relation zum Realen in diesem körperlosen Beziehungsraum aus? Das Internet ist das erste Globalnetz, dass alle anderen kulturellen Netze zu integrieren vermag, so scheint es.
Netze sind Netze dadurch, dass sie gerade nicht Flächen decken oder Räume erfüllen, sondern sie heben sich von einem Dazwischen ab, das ein Nicht-Netz ist. Diese vom Netz selbst nicht definierten Zwischenräume/ Leerstellen sind bestimmend für das Netz. Im Dazwischen ist auch kein schlechter Ort.
Die Künstlerin entwickelt in ihren transluzenten Acrylglas-Arbeiten mit Farbe und Klebeband hybride Räume: eingefrorene Standbilder und gefaltete Wandplastiken, indem sie analoge und digitale Techniken mixt und mit Licht ein Zusammenspiel des Realen mit dem Virtuellen kreiert.
Mixed reality.

Gerd Heide

"Bilanz in Bildern"

Eine Würdigung zum 80. Geburtstag seitens des Vereins Morgenland e.V.


Eröffnung:
Freitag, 18. März 2017, 16 Uhr

Dauer der Ausstellung:
bis 29. März 2017

Gefördert vom Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel

„Der Künstler im Atelier seines Meisters bei der Arbeit“

 

Ulla Kutter

Straßenbilder

Malerei


Eröffnung:
Freitag, 2. Juni 2017, 20 Uhr
Musik: Alos Don & Benson K. (Soul - A capella)

Werkstattgespräch:
Dienstag, 6. Juni 2017, 20 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch 13-18 Uhr

Dauer der Ausstellung:
bis 21. Juni 2017


Pittstreet 50 x 60, Öl auf Lwd. 2013

 

 

Das Leuchten und Flimmern der Lichter in den Straßen, die Geschäftigkeit der Menschen, auch ihre Isolation in der Menge, Ulla Kutter lässt sich inspirieren von der Bewegungs-Musik der Städte, dem Alltag und seinen Farben, den Lichtbrechungen und Spiegelungen. Mit den Farben entsteht die Atmosphäre, die für sie wichtig ist, und die sie in einem langsamen Malprozess entstehen lässt.
Ulla Kutter lebt und arbeitet in Hamburg.

Hans-Werner "Reiszwolf" & "LUPUS" Hartmut Wolf

VERGEBT UNS UNSERE TÄGLICHE ROTLOSE KUNST

Ein Bilder-Tsunami (Mixed Media)


Eröffnung:
Freitag, 23. Juni 2017, 20 Uhr
Rede: Gerd Heide

Werkstattgespräch:
Dienstag, 27. Juni 2017, 20 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch 13-18 Uhr

Dauer der Ausstellung:
bis 12. Juli 2017

Gefördert vom Bezirksamt Eimsbüttel

 

RUHE

Thematische Ausstellung mit 55 Künstlerinnen und Künstlern


Eröffnung:
Freitag, 1. September 2017, 20 Uhr
Einführung: Dr. Ekkehard Putz

Werkstattgespräch:
Dienstag, 5. September 2017, 20 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch 13-18 Uhr

Dauer der Ausstellung:
bis zum 27. September 2017

 

Elimar & Mariel

Wie es war und wie es ist
und es scheint wie jeder meint.

Eine Ausstellung von Werner A. Schöffel
... mit den Mitteln der Fotografie
 


Vernissage:
Freitag, 1. Dezember 2017, 20 Uhr
Es begrüßt Sie Barbara Pier und zur Eröffnung spricht Dr. Thomas Piesbergen.

Werkstattgespräch:
Dienstag, 5. Dezember 2017, 20 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch 13-18 Uhr

Dauer der Ausstellung:
bis 20. Dezember 2017

Die Ausstellung wird gefördert vom Bezirksamt Eimsbüttel

 

Die Ausstellung »Elimar und Mariel« zeigt Bilder und Installationen zu Häusern in Hamburg-Eimsbüttel früher und heute. Der Titel ist ein Wortspiel und Anagram um den Dorfgründer Eimsbüttel namens Elimar. Werner Schöffel spielt mit Vorder- und Hintergründigem im Quartier, in dem er selbst zuhause ist.
In der Ausstellung werden Bilder und Installationen gezeigt, bei denen der Betrachter die Chance hat das Vergangene noch deutlich und das Gegenwärtige transparent überlagert zu sehen, bis hin zu Bildfragmenten in einer dominierenden Gegenwart. Adäquat zu der menschlichen Erfahrung, dass Erinnerung mit der Dauer zu einem Fragment wird.

Zeit als ein dominierendes künstlerisches Sujet von Werner Schöffel führt auch in dieser Arbeit den Betrachter wiederum zu spannenden Irritationen mit vermeintlich Altbekanntem.

Hintergrund, zur Entstehung der Ausstellung:
Seit Frühjahr 2004 lebt Werner Schöffel in Hamburg-Eimsbüttel. Im Frühjahr 2016 rückte er, den eigenen Wohnort ins Zentrum seiner künstlerischen Betrachtung.

Ausgehend von ersten Bildrecherchen im Archiv der Galerie Morgenland und mit Unterstützung von Jörg Petersen zog er in nächster Nähe durch die Straßen und entdeckte weiterhin existierende Häuser aus dem Archiv.

Wer in einem Stadtteil lebt, kennt die Häuser seines Kiezes zumeist von Außen und nur seine eigene Wohnung und vielleicht noch die vom Nachbarn von innen.
Werner Schöffel zeigt auch einen Raum von innen, der nicht jedem offensteht. Gleichzeitig ist dieser Raum wie ein Vakuum in der Zeit, es gibt diesen Raum, den keiner mehr nutzt, wer braucht diesen, wie lautet seine Daseinsberechtigung?
Es handelt sich um die vier Wände des obersten Dachbodens im Kirchturm der ehemaligen St. Stephanuskirche, die u.a. als Installation gezeigt werden.

Warum dieser Titel?
Wie auch alle anderen im Hamburger Raum auf die Endung »büttel« lautenden Stadtteilnamen, muss Eimsbüttel einer Gründung aus sächsischer Zeit zugerechnet werden. »Büttel« bedeutet soviel wie Siedlung oder Wohnstätte auf sicherem Boden. Die Vorsilbe gab meist den Dorfgründer an, in diesem Fall einen Mann namens Elimar [siehe auch Poppenbüttel: Poppilo, Hummelsbüttel: Hunmar, Wellingsbüttel: Walding, etc.]
… aus ·Die Namen der Hamburger Stadtteile· Woher sie kommen und was sie bedeuten. Komplett von A - Z von Horst Beckershaus, Europäische Verlagsanstalt (eva); Auflage: 2 (31. März 2009)